von Anfang an fasziniert …

… war ich von diesen Taschen, die aus Kartoffelchipstüten hergestellt wurden … ich war der Meinung, die Taschen seien aus einzelnen Streifen gewebt und habe viel herum probiert, kam aber zu keiner Lösung … so rutschte das Projekt auf meiner „will- ich – unbedingt- einmal- machen“- Liste ganz nach unten … bis ich durch einen Zufall auf diese Seite gestoßen bin, auf der das Verfahren ausführlich mit Bildern beschrieben wird …. nun gab es kein Halten mehr … da ich weder Bonbons noch Chips in größeren Mengen zu mir nehmen wollte, entschied ich mich beim Ausgangsmaterial für Einkaufstaschen eines Modelabels, bei denen mir die Farben gut gefielen … da ich selber nicht genug dieser Taschen zur Verfügung hatte, haben mich die ganze Nachbarschaft und weitere Bekannte beim Sammeln unterstützt … so habe ich dann fleißig zugeschnitten, gefaltet, zusammengesteckt und -genäht …

… und kann nun ganz stolz meine ‚trash to treasure‘- Tasche präsentieren:

Sie ist ca. 22x 17cm groß und wird mit einem Reißverschluss geschlossen:

Für den Henkel habe ich durchsichtigen Aquarienschlauch in kurze Abschnitte zerteilt, diese mit kleinen Stückchen meiner Plastiktüten ausgekleidet und abwechselnd mit Holzperlen (die in ihrem früheren Leben Teil eines Türvorhanges waren) auf eine Schnur gefädelt.

16 Kommentare

  1. Boah Kirsten,
    aus Plastiktüten? Es ist einfach nicht zu glauben. Ist das eine besondere Falttechnik? Die Tasche und die Farben gefallen mir sehr gut.

    Liebe Grüße
    Conny

  2. Cool, solche Ketten / Armbänder habe ich früher immer aus Kaugummipapierchen gefaltet… am meisten habe ich mir eine komplett rote aus „Big Red“-Papierchen gwünscht, aber von dieser Sorte kann man ja nicht so viele essen, sie son so scharf!
    LG
    Sandra

  3. super ideen auf dem link – und die tasche ist auch klasse. ich steh auf solche recycling ideen – auch, wenn sie teilweise zu grossen chips-futterattacken fuehren:))

  4. Hallo Kirsten,
    ich bin beeindruckt und angefixt. Würde so eine Tasche gerne nacharbeiten. Aber ich verstehe nicht wie die Streifen gefaltet werden. Außerdem ist mein Englisch nicht ausreichend um die verlinkte Seite genau zu verstehen. Gibt es irgendwo eine deutsche Anleitung oder eine Übersetzung?

    • @iralinalinde
      Bei meinen ausführlichen Recherchen bin ich auf keine einzige deutsche Anleitung gestossen … auf der Seite, deren Link ich angegeben habe, findet sich im Text ein Link zu einer Seite, die zeigt, wie man die einzelnen Teile faltet: http://www.gumwrapper.com. Diese Seite ist auch in Englisch, aber die Bilder sind selbsterklärend.

  5. Hallo Kirsten,
    ein tolles Projekt. Gibt es auch eine deutsche Anleitung irgendwo im www. Habe bisher nix gefunden. Wie faltet man den die Streifen. Damit könnte ich ja schon mal anfangen. 😉

  6. Oh Kirsten! Da hast Du ja wieder was Tolles entdeckt und geschaffen! Solche Recyclingtechniken finde ich auch prima. Wäre auch was für meine Arbeit. Mal gucken, ob ich das Prinzip verstehe.
    Liebe Grüße
    Jana

  7. hallo kirsten,

    diese tasche ist ein prachtstück. ich frage mich, wie du plastik nähen konntest. ich habe es einmal bei einer alten luftmatratze aus plastik versucht, aber das ging schief, entlang der nähte riß das plastik auseinander.
    freue mich auf eine antwort.

    lg elisabeth

  8. @ elisabeth

    wenn du dir ‚mal den 2. Link ansiehst, den ich angegeben habe, dann kannst du erkennen, dass die Tasche aus einzelnen Modulen besteht, die gefaltet und ineinander gehakt werden … das „Nähen“ ist kein Einstechen mit einer spitzen Nadel, sondern eher ein Verbinden der einzelnen Module durch Durchschieben eines Fadens … es entstehen keine Löcher, und deshalb reißt auch nichts.

  9. Hallo Kirsten,

    ich bin gerade beim ersten Versuch, solch eine Tasche herzustellen.
    Wie hast du das mit dem Reißverschluss gemacht?
    Ist er geklebt? Denn nähen durch die ganzen Lagen geht ja wohl nicht.

    lG
    Brigitte

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